Online- vs. Offline-Geschäfte

Aktualisiert: 17. Aug.


Heutzutage können wir unsere Einkäufe über viele verschiedene Möglichkeiten erledigen. Um sich hierbei nur mal auf den Online-, sowie Offline-Bereich zu beschränken, sollten bei der Kombination die Begriffe Omnichannel o.ä. bereits aufgetaucht sein. Doch was ist das überhaupt?


Die Definition des Omnichannels beschreibt das Nutzererlebnis in Unternehmen kanalübergreifend. Dementsprechend sollen den Verbrauchenden bei ihrem Einkauf sämtliche Kanäle zur Verfügung stehen, um das übergreifende Verfahren nahtlos und komplikationsfrei zu gestalten. Dadurch wird der Prozess der Customer Journey als eins verstanden.


Omnichannel ist der Verkauf auf allen Kanälen, sodass der Kunde im Mittelpunkt steht.

Sensalytics definiert die Kombination des Online- & Offline-Bereichs so, dass die Nutzenden jederzeit zwischen den unterschiedlichen Kanälen wählen und den Kaufprozess stets fortsetzen können.

Wofür wir als Konsumierende das Omnichannel-Marketing benötigen, zeigen folgende Beispiele:

Die Best-Case-Story beginnt, indem Social Media Ads die Aufmerksamkeit des Verbrauchenden erreichen. Dieser schaut sich die Webseite genauer an, und entdeckt ein für die Person ansprechendes Produkt, beispielsweise eine Couch. Bei einem höheren Preis, soll die Couch auch eine gewisse Qualität haben, sowohl in der Abnutzung, als auch beim Komfort, etc. Das heißt wiederum, dass die Couch nicht direkt im Warenkorb landet und anschließend bestellt wird, sondern dass man den Stoff zuvor anfassen möchte und die Polster Probe gesessen werden können. Aus diesem Grund erfolgt der nächste Schritt: Die Suche nach einem Store in der Nähe. Dort werden wir als Interessierende super beraten, neben unseren Wünschen, werden auch unsere Bedürfnisse berücksichtigt, sodass die Couch letztlich individuell angepasst wird. Letztlich findet die Bezahlung statt, die ebenfalls vor Ort im Online-Portal, bei der die Couch angepasst wurde, erfolgen kann. Anschließend warten wir in unserem Zuhause nur noch auf die Lieferung, über die wir ebenfalls regelmäßig Neuigkeiten erhalten.

Nun läuft es jedoch in den seltensten Fällen so positiv ab. Interessieren wir uns für neue Kopfhörer, erfolgt der Kauf doch eher direkt im Onlineshop bzw. Onlineversandhändler, wie Amazon. Was aber wenn wir uns noch gar nicht sicher sind, welche Kopfhörer wir genau haben wollen? Wir recherchieren und suchen uns die fünf bis zehn besten heraus, die sich in unserem Preisrahmen befinden und bestellen diese dann bei den zuvor benannten Händlern. Wir müssen uns also neues Wissen aneignen, da wir als Laien natürlich nicht so viel Kenntnisse darüber haben. Zusätzlich warten wir bis die Kopfhörer ankommen und nachdem wir diese ausprobiert haben, erfolgt ein weiterer Aufwand, die übrigen Kopfhörer anschließend wieder zurückzuschicken. Das alles nehmen wir heutzutage lieber in Kauf als einfach in einen Technik-Laden zu gehen, uns ordentlich beraten zu lassen und dort die Kopfhörer anschließend vor Ort zu kaufen.


Selbst wenn wir uns heute noch dazu überwinden in den Laden zu gehen und uns beraten zu lassen. Kaufen wir dann tatsächlich unsere Produkte vor Ort, sobald der Preis mal etwas teurer ist? Eher nicht. Immerhin gibt es Onlineversandhändler, die unsere Produkte günstiger anbieten und innerhalb eines Tages liefern…


Was wäre aber, wenn es möglich wäre, sich mit unseren Daten, die wir über uns herausgeben möchten, beim Eintritt in den Shop über beispielsweise einen QR-Code einloggen und die Mitarbeitenden anhand unserer Verweildauer realisieren, dass wir Beratung bei dem Produkt benötigen, wo wir uns aktuell aufhalten. Wir erhalten die nötigen Kenntnisse über die verschiedenen Produkte, fühlen uns perfekt darin beraten, ohne das Gefühl zu haben etwas aufgezwungen zu bekommen. Zu diesem Punkt haben wir die Möglichkeit, den Laden zu verlassen und nochmal ein paar Nächte darüber zu schlafen bevor wir uns dann entscheiden unser Produkt, für das wir uns entschieden auf deren Online-Portal zu kaufen. Dank der Daten über uns, die wir dem Shop zuvor erlaubt haben zu übernehmen, kennt das System den aktuellen Stand der Customer Journey und macht da weiter, wo wir aufgehört haben – kontaktlos und bequem. Oder wir kaufen das Produkt direkt bzw. später vor Ort und auch dort wird der aktuelle Stand des Kaufprozesses erkannt und kann direkt weiter gemacht werden.


Mit der sensalytics CX ENGINE ist genau diese Brücke geschaffen. Wir sind in der Lage – durch Echtzeit-Tracking, Laufweganalysen, Besucherklassifikationen und Vorhersagen – Handlungsempfehlungen automatisiert zu ermitteln und über Smartwatches an das Personal der Filiale zu transportieren. Dies verstärkt den Vorteil der Customer Experience im stationären Einzelhandel und zusätzlich kann die Conversion-Rate deutlich erhöht und messbar gemacht werden.


DANN ist Online & Offline miteinander verschmolzen und demnach Bestandteil des gesamten Kaufprozesses!



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